Die SPD in Kettwig hat ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt

Pressemittlung der SPD Kettwig

Nach zwei Jahren Pandemie sind die Genossinnen und Genossen voller Tatendrang

Die SPD in Kettwig hat ihre personellen Weichen für die nächsten zwei Jahre gestellt. „Ich freue mich sehr, mit einem tollen Team in die Zukunft zu schauen und unser Dorf voranzubringen“, kommentiert der Kettwiger Ratsherr Daniel Behmenburg die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung. Er wurde als Vorsitzender bestätigt. Jan Robert Belouschek fungiert auch weiterhin als stellvertretender Vorsitzender, Susanne Gilbert bleibt mit Thomas Lenk als Stellvertreter Schatzmeisterin, Danielle Schäfer mit Heike Lohmann als Stellvertreterin Schriftführerin. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wieder gewählt wurden Elfriede und Wolfgang Jacob, Martin Kryl und Wolfgang Lettow. Neu im Vorstandsteam sind Anja Neef, Sascha Pampus und Felix Merscheim.

Verabschiedet wurde Elke Gockel, die nach vielen engagierten Jahren im Vorstand aus privaten Gründen nicht mehr angetreten ist. Der Ortsverein Kettwig der SPD dankt Elke ganz herzlich für die Energie, mit der sie den Ortsverein unterstützt hat. Ganz herzlich bedankte sich der Vorsitzende Daniel Behmenburg bei ihr für die persönliche Unterstützung in nicht ganz leichten Zeiten des Ortsvereins und das vertrauensvolle Miteinander. Elke Gockel wird die SPD in Kettwig auch zukünftig im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten unterstützen.

Der neue Vorstand hat auch bereits Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit beschlossen. Die SPD möchte auch weiter Kümmerer vor Ort sein – ansprechbar, zuhörend und anpackend. Mit ein paar neuen Formaten will man hierbei auch die Menschen erreichen, die nicht samstags morgens am klassischen Infostand vorbeikommen. Insbesondere möchte man mit den Menschen diskutieren, wie das Kettwig der Zukunft aussehen soll. Was positiv gesehen wird, wo der Schuh drückt und woran es mangelt. Gesellige Anlässe und gemeinsames Erkunden unserer Umgebung sollen zukünftig ebenso angeboten werden wie auch wieder die traditionellen Bezirksspaziergänge. Sascha und Felix werden als junge Neuzugänge verstärkt Ansprechpartner für ihre Generation sein. Intern soll im Hinblick auf das nahende Jubiläum die Geschichte des SPD-Ortsvereins Kettwig aufgearbeitet und dokumentiert werden. Wer hier Informationen, Fotos oder alte Dokumente hat, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. Das sind nur ein paar Beispiele dafür, was die Kettwiger Sozialdemokraten sich für die nächste Zeit auf die Fahne geschrieben haben.

Erreichbar ist der Vorstand neben dem persönlichen Gespräch auch über die Mailadresse vorstand@kettwigander.ruhr .

Für Euch gewinnen wir das Morgen

Für unser NRW von morgen: Eine SPD-geführte Landesregierung, Thomas Kutschaty als Ministerpräsidenten und Judith Schlupkothen für den Essener Süden. Eine gute Wahl am 15. Mai 2022 für NRW!

SPD Kettwig unterstützt Initiative von DJK Blau-Weiß Mintard

Pressemitteilung der SPD Kettwig

Die Kettwiger Sozialdemokraten unterstützen die Initiative von DJK Blau-Weiß Mintard, wieder eine direkte Busverbindung von Kettwig nach Mintard zu etablieren.

„Mit der Linie 132 hatten wir vor mehreren Jahren bereits eine direkte Verbindung von Kettwig nach Mintard und zurück. Die Einstellung dieser Busverbindung stieß schon damals auf Unverständnis. Viele Kettwiger Kinder und Jugendliche spielen bei Blau-Weiß Mintard Fußball. Kinder und Jugendliche aus Mintard wiederum besuchen hier die Kita oder Schule und haben Freundinnen und Freunde hier. Und zu guter Letzt ist Kettwig auch für Menschen aus Mintard nicht nur geographisch näher als die nächste Einkaufsmöglichkeit in Mülheim. Deshalb ist die aktuelle Forderung, wieder eine direkte Verbindung zwischen den benachbarten Stadtteilen zu schaffen, ebenso gut wie überfällig. Wenn man die Menschen dazu bringen möchte, den Nahverkehr zu nutzen, dann muss man schnelle und direkte Verbindungen schaffen. Deshalb unterstützen wir als Kettwiger SPD die Initiative“, so Susanne Gilbert, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung IX.

Konkrete Vorstellungen hat bereits der Kettwiger Ratsherr Daniel Behmenburg: „Eine neue Linie wäre natürlich wünschenswert, ist aber immer mit einer starken Kostensteigerung verbunden. Wenn dieses ein Problem ist, sollte man schauen, wie man Anpassungen im aktuellen Angebot vornehmen kann. Man könnte stattdessen überlegen, die Linie 134, die momentan in Mintard endet, bis nach Kettwig zu verlängern. Hier müsste dann aber auf jeden Fall die bisherige Taktung von 60 Minuten verbessert werden. Das käme auch den Mintardern zugute, die diesen Takt seit langem als unattraktiv bemängeln. Ganz nebenbei hätte man so übrigens eine weitere Anbindung von Kettwig vor der Brücke an das Kettwiger Stadtteilzentrum geschaffen.“

Die Kettwiger Sozialdemokraten haben diesbezüglich auch bereits Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen der SPD Mülheim aufgenommen, um dieses über Stadtgrenzen gehende Thema gemeinsam anzupacken.

„Wer übrigens bei einer Anbindung von Kettwig an Mintard auf die Linie 151 verweist, der zeigt eigentlich nur, dass er selber noch nie den Nahverkehr richtig genutzt hat. Die Fahrt über den Mülheimer Hauptbahnhof bzw. die Mülheimer Stadtmitte ist ein großer Umweg. Eine Fahrt von eigentlich nur zehn Minuten kann so schnell eine Stunde oder länger dauern. Zudem könnte dieses auch einen höheren Fahrpreis bedeuten. Fernab ist der 151er mit der aktuellen Taktung sowie dem frühen Betriebsschluss und den Umsteigezeiten keine zeitgemäße Alternative“, so Behmenburg abschließend.

Parkpalette am Kettwiger Bahnhof kommt Ende 2023 | SPD in Kettwig begrüßt wichtigen Schritt für Pendlerinnen und Pendler

Pressemitteilung der SPD Kettwig

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Mobilität hat die Verwaltung einen Sachstand zur Parkpalette am Kettwiger S-Bahnhof gegeben. Anfang 2022 wird ein Architekturbüro beauftragt werden, Anfang 2023 das Grundstück vorbereitet und danach mit der Erschließung und der Errichtung des Parkdecks begonnen. Die Freigabe zur öffentlichen Nutzung wird dann im 4. Quartal 2023 sein.

„Wir als Kettwiger SPD begrüßen, dass es hier voran geht. Dieser nicht mehr zumutbare Platz aus Matsch und Schotter wird endlich durch einen zeitgemäßen mehrstöckigen Pendlerparkplatz mit einer ausreichenden Anzahl an Stellplätzen ersetzt. Eine frühere Umsetzung wäre zwar wünschenswert, aber die Lieferzeit für die Parkplätze-Module beträgt 6 bis 12 Monate“, so der Kettwiger Ratsherr Daniel Behmenburg, der auch an der gestrigen Sitzung des Ausschusses teilgenommen hat.

Susanne Gilbert, Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung IX ergänzt: „Ich danke der Verwaltung, dass sie an diesem fraktionsübergreifend vorangetriebenen Thema drangeblieben ist. Ein weiterer wichtiger Schritt, um den Menschen den Umstieg vom Auto auf die Bahn schmackhaft zu machen. Darüber hinaus ist es auch eine Entlastung für die Parkplätze des Bürger-, Sport- und Kulturzentrums Alter Bahnhof Kettwig. Rundum gelungen, wir freuen uns auf die Umsetzung.“

Ein guter Tag für den Sport in Essen. Ausschuss beschließt Corona-Hilfen für Vereine auch in 2021.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen

Einstimmig wurde gestern (19.1.) im Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe mit Anträgen von verschiedenen Fraktionen den Vereinen Planungssicherheit in Corona-Zeiten gegeben. Ein wichtiges Zeichen für den Sport in unserer Stadt und ein guter Start für die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit in diesem Ausschuss, findet die SPD-Fraktion:

„Gestern war ein guter Tag für den Sport in Essen. Der Antrag der SPD forderte, den Vereinen für coronabedingt nicht genutzte Zeiten auf Sportplätzen, in Schwimmbädern, Sporthallen oder Vereinsheimen die Gebühr beziehungsweise Pacht auch in 2021 zurückzuerstatten. Der Sportausschuss ist diesem Antrag wie allen anderen Anträgen einstimmig gefolgt. Die Sportvereine haben es in der Pandemie bereits so schon schwer. Politik und Verwaltung müssen hier helfen, wo es geht. Das haben wir gestern getan. Außerdem sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass man für geschlossene Sportstätten, Schwimmbäder und Vereinsheime nicht auch noch zahlen muss. Auch die dementsprechende dauerhafte Änderung der Gebührensatzung fordert unser Antrag. Ich bin zuversichtlich, dass die Fachverwaltung den Beschlüssen schnell Taten folgen lässt“, so der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Daniel Behmenburg.

Michael Schwamborn, Vorsitzender des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass die Fraktionen heute bewiesen haben, dass nicht die Parteibrille, sondern der Sport im Mittelpunkt unserer Ausschussarbeit steht. Daran werde ich als Vorsitzender des Ausschusses anknüpfen. Das ist ein starkes Signal an den Sport in unserer Stadt, dass Politik auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam fest an der Seite der Vereine steht, die in mehrfacher Hinsicht von der Corona-Pandemie betroffen sind. Durch den Wegfall der Möglichkeit, sportliche Veranstaltungen durchzuführen, fehlen notwendige Einnahmen für die Vereinsarbeit. Durch das infolge der Corona-Pandemie fehlende sportliche Angebot, kündigen viele Mitglieder ihre Vereinszugehörigkeit, was neben den Einschnitten im Vereinsleben auch finanzielle Einbußen bedeutet. Und dann kann es auch noch passieren, dass man für Nutzungszeiten zahlen muss, die man nicht in
Anspruch nehmen kann. Den vielen Hilferufen aus den Vereinen haben wir mit unseren gestrigen Beschlüssen Rechnung getragen und werden auch zukünftige Probleme schnell und unbürokratisch lösen.“

EIN FROHES NEUES JAHR

Silvester

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der SPD Kettwig,

die Corona-Pandemie hat uns alle, unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen individuell gefordert. Herausforderungen, Ansprüche und auch Schicksalsschläge persönlicher, beruflicher und auch ehrenamtlicher Natur sind der Begleiter von Vielen von uns gewesen. Dieses Jahr hat uns aber auch teilweise über uns hinauswachsen lassen. Neue Wege mussten gefunden werden, um ein wenig Normalität in unserem Leben zu erhalten – die Möglichkeiten unserer digitalen Welt haben uns dabei sehr geholfen. Neue Wege haben wir gefunden, um aus körperlicher Distanz trotzdem persönliche Nähe zu machen. Und auch das rücksichtsvolle Miteinander wurde vielfach neu belebt. Der Blick auf das, was wirklich zählt, was uns bisher ach so selbstverständlich schien, hat sich in den letzten Monaten ebenfalls gewandelt. Ich hoffe sehr, dass wir diese Vorfreude auf eine bessere Zeit, diese Wertschätzung und auch das Gefühl von Rücksicht und Nachsicht mit in die Zeit nach der Pandemie nehmen.

Auch uns als Ortsverein hat das Jahr vor Herausforderungen gestellt. Die Sozialdemokratie, die mehr als manche andere politische Richtung vom persönlichen Austausch lebt, musste sich umstellen. Manche Veranstaltung, die wir geplant hatten, ist den aktuellen Verordnungen zum Opfer gefallen – zuletzt unsere geplante Mitgliederversammlung. Und auch unsere Jubilarinnen- und Jubilar-Ehrung und Weihnachtsfeier, die normalerweise im Dezember stattgefunden hätte, schien uns aufgrund der aktuellen Zahl der Infizierten und vor dem Hintergrund, dass auch wir öffentlich zur Vorsicht mahnen, nicht angemessen zu sein.

Es gab aber auch positive Nachrichten in diesem Jahr. Zur Kommunalwahl haben wir der Pandemie getrotzt und einen engagierten, zeitaufwändigen und persönlichen Wahlkampf hingelegt, der für uns in Kettwig mit einem tollen Ergebnis gekrönt wurde. Dafür sagen wir einen herzlichen Dank an alle, die ihren Anteil daran hatten. 

Nun starten wir alle mit Vorsicht und Umsicht in das neue Jahr und werden schauen, ob und wann wir in diesem Jahr wieder öffentlich zusammenkommen können. Darauf freuen wir uns jetzt schon.

Bis dahin wünsche wir Ihnen: Kommen Sie gut und achtsam ins neue Jahr.

Ihr und Euer Vorstand der SPD Kettwig

Quartiersbus ist ein Zukunftsprojekt und Aushängeschild für die Stadt Essen

Daniel Behmenburg

Pressemitteilung der SPD-Fraktion in der BV IX

SPD-Vertreter begrüßen Startschuss des neuen Werdener Bussystems Anfang Januar

„Ich bin sehr froh, dass die Ruhrbahn heute den Startschuss für diese umfangreiche und sinnvolle Änderung des Werdener Nahverkehrs für den 7. Januar angekündigt hat. Ein Projekt, welches im Jahr 2010 mit dem Moderationsverfahren ‚Grüne Harfe‘ begann, wird nun erfolgreich zu Ende geführt. Für Werden sind die neuen Ringbuslinien 182 und 192 ein Gewinn. Sie verbinden die Werdener Quartiere miteinander und schaffen mit der direkten Anbindung an die S6 einen schnellen Weg nach Essen, Ratingen, Düsseldorf und Köln. Wichtig ist, dass die Taktung tagsüber an den 20-Minuten-Rhythmus der S6 angepasst ist“, so der stellvertretende Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk.

„Ich bin gespannt auf die Erfahrungen mit diesem Pilotprojekt Quartiersbus. Wenn es erfolgreich ist, können zukünftig mit diesen Kleinbussen mit Steh- und Sitzplätzen für 28 Bürgerinnen und Bürger stadtweit selbst enge Ecken angefahren werden, die heute noch dem öffentlichen Nachverkehr verschlossen sind“, zeigt sich der SPD-Ratsherr im Bezirk IX Daniel Behmenburg optimistisch. „Mit der neuen Führung der Linie 180 haben wir darüber hinaus dann eine Direktverbindung von Kettwig über Werden und Kupferdreh nach Burgaltendorf. Das bisherige Umsteigen und Warten auf den Anschluss am Werdener S-Bahnhof entfällt nun ebenso wie der Umweg über den Stadtteil Fischlaken, der zukünftig von der neuen Ringbuslinie angefahren wird. Auch das ist ein großer Gewinn des Quartiersbusses – die großen Linienbusse können als Direktverbindung zwischen den Stadtteilen und zum Essener Hauptbahnhof dienen, während die Quartiersbusse eine Art Zubringer sind und den Stadtteil untereinander verbinden.“ 

„Besonders erfreulich ist, dass die Beharrlichkeit der Bezirksvertretung IX und insbesondere des ehemaligen Bezirksbürgermeisters Michael Bonmann sowie vieler betroffener Bürgerinnen und Bürger für eine weitere Anbindung der Ruhrlandklinik sich ausgezahlt hat. Das ist eine gute Botschaft für viele dort arbeitende Menschen, Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Der 190er dient jedoch nicht nur der Anbindung der Ruhrlandklinik, sondern auch als Schulbus für viele Kinder und Jugendliche. Gerade bei letzterem Punkt sind die geplante stündliche Taktung zu gering und die Abfahrtszeiten unvorteilhaft. Hier muss nachjustiert werden. Was die Ruhrlandklinik betrifft hoffe ich sehr, dass die Anbindung sonntags von Dauer sein wird und nicht der nächsten Sparrunde zum Opfer fällt“, so Brenk abschließend.

Das Gedenken aufrecht erhalten – SPD Kettwig putzte Stolpersteine

Pessemitteilung der SPD Kettwig

In jedem Jahr gedenkt die Kettwiger SPD der Opfer der Reichspogromnacht. Den Gedenkstein für die jüdische Gemeinde in Kettwig vor der Brücke in einer gemeinsamen Aktion von Müll und Unrat zu befreien und optisch in einen würdevollen Zustand zu versetzen, war in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen im November leider nicht möglich.

„Wir werden diese sehr wichtige Geste des Gedenkens und der Mahnung aber auch auf jeden Fall nachholen. Am Jahrestag der Reichspogromnacht am 9./10. November haben wir in diesem Jahr stattdessen die Stolpersteine in Kettwig geputzt. Wir möchten damit auch in diesem Jahr den Anfängen wehren. Wir wollten auch in diesem Jahr zeigen, dass Ausgrenzung, Hass und Spaltung der Gesellschaft nie zu einem guten Ende führen. Extremismus, Antisemitismus und Rassismus sind heute in vielen Gesellschaftsbereichen wieder auf dem Vormarsch. Wir als Kettwiger Sozialdemokraten stellen uns dieser Entwicklung klar entgegen und werben für ein gutes und solidarisches Miteinander der Menschen in unserem Land. ‚Nie wieder‘ darf nie zur Floskel werden, sondern muss Grundlage und Grundüberzeugung allen Handelns sein“, so der Vorsitzende der SPD in Kettwig Daniel Behmenburg.

Hintergrund: Der Künstler Gunter Demnig erinnert seit dem Jahr 2000 mit seinen Stolpersteinen an die Opfer der NS-Zeit. An dem letzten selbstgewählten Wohnort dieser Mitmenschen werden diese Gedenktafeln aus Messing in den Boden einlässt. Gedanklicher Hintergrund dieser bundes- und europaweiten Initiative ist ein Satz aus dem Talmut: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

  • In Kettwig gibt es (bisher) 14 Stolpersteine: Vor dem Haus Werdener Straße 28 erinnern 8 Steine an Max Joseph, Johann Joseph, geborene Anschel, Emma Joseph, Hulda Joseph, Amelie Isaac, geborene Neustädter und Rita Seligmann, geborene Stern. 
  • Vor den Häusern Landsberger Straße 8 und 10 erinnern vier Steine an Siegmund Seligmann, Grete Seligmann, geborene Aaron, Otto Salomon und Robert Salamon.
  • Die Steine vor der Alten Fähre 2 erinnern an Johanna Ruth Moses und Carla Moses.
  • Vor dem Haus Wilhelmstraße 6 wird an Dr. Carl Schmitz und vor dem Haus Kringsgat 7 an Julius Anschel erinnert.

Hoher Preis für bequeme fünf Jahre. SPD-Fraktion im Bezirk IX irritiert über CDU/FDP Entscheidung für vier stellvertretende Bezirksbürgermeister.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion in der BV IX

Am vergangenen Dienstag hat sich die Bezirksvertretung IX konstituiert. Dabei stand auch die Besetzung von Positionen innerhalb des Bezirksgremiums auf der Tagesordnung. Die SPD im Bezirk IX gratuliert allen Gewählten herzlich und wünscht eine glückliche Hand bei den Herausforderungen der nächsten fünf Jahre und freut sich auf viele Diskussionen und Entscheidungen über die Themen, die die Menschen in Kettwig, Werden, Bredeney, Fischlaken, Heidhausen und Schuir bewegen.

Erstmalig in der Geschichte wurden vier stellvertretende Bezirksbürgermeister gewählt. Nicht, um eine ausgewogene Verteilung der Positionen in der Bezirksvertretung zu erreichen, sondern lediglich um den Einzelvertreter der FDP eine Koalition schmackhaft zu machen. Dieses war aus Augen der CDU nötig geworden, da sowohl die Fraktion der SPD wie auch von Bündnis90/ Die Grünen einer Politik von Koalitionszwängen eine Absage erteilt haben.

„Wir sind doch sehr überrascht über die Biegsamkeit der CDU im Bezirk IX. Wir hatten in den Gesprächen mit ihnen die Idee eines dritten Stellvertreters ins Spiel gebracht, um alle drei Fraktionen in der Bezirksvertretung an der Spitze des Gremiums widerzuspiegeln. Das hatten wir für einen ausgewogenen und fairen Vorschlag gehalten. Dieser Idee hat die CDU mit der Begründung ‚zu viel und nicht zulässig‘ eine Absage erteilt. Dann vier Stellvertreter zu wählen löst bei mir nur Kopfschütteln aus. Gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin sind es nun mehr 25% der gesamten Bezirksvertretung an der Spitze des Gremiums. Dieses Pöstchengeschacher kann man niemand erklären“, zeigt sich  SPD-Fraktionssprecher Benjamin Brenk enttäuscht.

„Die Bekanntgabe das CDU und FDP im Bezirk IX einen Koalitionsvertrag geschlossen haben erklärt den Sinneswandel der CDU. Ohne den vierten Stellvertreter für die FDP hätte die CDU ihnen Preis der Zusammenarbeit nicht zahlen können“, bemerkt Bezirksvertreterin Heike Lohmann. „Hier wurde dem Einzelvertreter der FDP ein Zugeständnis seitens der Mehrheitsfraktion gemacht, was in keiner Weise in einem Verhältnis zum Ergebnis der Kommunalwahl steht“, so Lohmann weiter.  

Die Notwendigkeit einer festen Koalition sehen die Sozialdemokraten auf Bezirksebene weiterhin nicht. „Einen gemeinsamen Themenkatalog aller demokratischen Kräften in der Bezirksvertretung – welche Herausforderungen man in den nächsten fünf Jahren angehen will. Und diese Themen gemeinsam mit den engagierten Menschen hier, mit den Vereinen, Verbänden und Interessensgruppen diskutieren. Das wäre aus ein tolles Signal an die Bürgerinnen und Bürger gewesen! Mehrheiten nicht anhand von Koalitionszwängen, sondern anhand von Sachdiskussionen. So wie es die letzten Jahre schon sehr gut gelaufen ist. Damit hätte die Bezirksvertretung IX ein Zukunftsmodell werden können. Diese Chance wurde vertan. Koalitionszwänge auf der untersten politischen Ebene sind ein Bärendienst an der Demokratie“, ergänzt Fraktionskollegin Susanne Gilbert.

„Ich kann mir den Wunsch nach einer festen Koalition aus Sicht der CDU nur mit einer möglichst bequemen Arbeit für die nächsten 5 Jahre erklären. Wir sehen das anders. Wir werden als SPD im Bezirk weiterhin von Thema zu Thema in den kommenden fünf Jahren eine engagierte Arbeit im Interesse der Menschen betreiben und für Mehrheiten werben. Wir laden alle demokratischen Kräfte ein, sich an der ergebnisoffenen Diskussion zu beteiligen“, so Ratsherr Daniel Behmenburg abschließend.

Bezirksspaziergang trifft WasteWalk – am Samstag wird wieder aufgeräumt

Pressemitteilung der SPD Kettwig

Am kommenden Samstag, den 10. Oktober lädt die SPD in Kettwig wieder gemeinsam mit dem Verein WasteWalk e.V. zum geselligen Spaziergang und Müllsammeln ein.

„Ich freue mich, dass WasteWalk und SPD ihre Anstrengungen für ein sauberes Kettwig nun zum dritten Mal bündeln. Wir planen diese Aktion nun monatlich durchzuführen. Kettwigerinnen und Kettwiger, die mit anpacken wollen, sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen“, so Markus Franken von WasteWalk e.V.

„Nachdem wir in den letzten Jahren häufig im Kettwiger Ortskern und an der Ruhr unterwegs waren, rücken wir dieses Mal dem Müll rund um den Bahnhof Stausee zu Leibe. Insbesondere am dortigen Zugang zum Ruhrufer wird es mehr als genug zu tun geben. Packen wir es an“, so der Vorsitzende der SPD in Kettwig Daniel Behmenburg

Treffpunkt ist am Samstag, den 10. Oktober 2020 um 10.00 Uhr am Parkplatz am S-Bahnhof Stausee in Kettwig.